Erneuter Kantersieg des Wormser Schachvereines (Bericht von Dr. Gernot Köhler 02.11.2018)

- 2. Mannschaft siegt mit 7:1 gegen Schifferstadt II -

Aufstieg heißt das erklärtes Saisonziel der 2. Mannschaft des Wormser Schachvereines. Bei der starken Konkurrenz muß daher jedes Spiel mit maximaler Konzentration angegangen werden.

Gegner am letzten Sonntag war Schifferstadt – eine nominell schwächere Mannschaft. Aber wie so oft, hat der Leistungsschwächere wenig zu verlieren und kämpft folglich besonders hartnäckig, wie man es ja zur Genüge aus den Pokalkämpfen kennt. Die Wormser, gerade an den ersten vier Brettern deutlich stärker, erfuhren dies bald am eigenen Leib. Die Schifferstädter hielten die ersten drei Stunden voll dagegen und hielten ihre Partien im Gleichgewicht. Lediglich an Brett 7 hatte Mannschaftsführer Köhler seinen jungen Kontrahenten frühzeitig ausgetrickst und eine ganze Figur und einen Bauern erobert. Diesen Materialvorteil verwertete er dann wenig später durch ein elegantes Turmopfer zum Matt. Wenig später einigten sich Gregor Werner und Frank Schäfer mit ihren Gegnern auf Remis.

Altmeister Tschilingiri zeigte feines Positionsspiel, demonstrierte im Mittelspiel die Macht zentraler Doppelbauern und konnte dann nach einem taktischen Fehler seines Gegners auf 1:3 erhöhen. Die übrigen Partien hielten sich zunächst weiter innerhalb der Remisbreite, ehe die Aufmerksamkeit der Schifferstädter nach und nach erlahmte und alle Partien nach individuellen Fehlern für Worms gewonnen wurden. 1:7 lautete das Endergebnis – etwas zu hoch angesichts des Spielverlaufes.

Für Worms gewannen René Dausch (kampflos), David Musiolik, Stefan Wrede, Patrick Boos, Waldemar Tschilingiri und Gernot Köhler.

Gäste und Neumitglieder sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei.

Kinder und Jugendliche treffen sich dienstags ab 16:30 Uhr sowie freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms zum Spielabend/Training. Erwachsene und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de


Worms V siegt im Heimderby gegen Worms VI (Bericht von Daniel Helbig 18.10.2018)

Der Wormser Schachverein von 1878 hat viele Gesichter. In den oberen Mannschaften wird Leistungssport betrieben, da geht es Schlag auf Schlag, Zug auf Zug. Aber ein Verein ist mehr als nur das Kondensat seiner stärksten Spieler. Oft bleiben gerade die Funktionäre im Hintergrund, die das eigentliche Rückgrat des Vereines ausmachen. Daneben gibt es dann auch noch die Spieler, die vielleicht gerade erst mit dem eckigen Sport begonnen haben oder die mehr Wert auf das gemeinschaftliche Miteinander legen. Der Wormser Schachverein ist stolz darauf, auch solchen Schachfreunden einen Hafen zu bieten. Aus diesem Grund hat man die Saison dann auch gleich mit 6 Mannschaften begonnen. Zwei dieser Mannschaften – Worms V und Worms VI – spielen zusammen in der Kreisliga. Im Schachsport ist es vorgeschrieben, dass in diesem Fall die clubgleichen Mannschaften in der ersten Runde gegeneinander spielen müssen. So soll verhindert werden, dass das Saisonergebnis später durch geschicktes Taktieren verzerrt wird. In Worms VI sind die beiden jüngsten Spieler gemeldet, die der Verein für die laufende Saison nominiert hat: Elias Holschuh und Max Schüttler. So junge Talente in einer Mannschaft zu haben, das ist natürlich immer etwas ganz besonderes, ein wenig wie eine Wunderkiste. Auch wenn beide am Sonntag in ihren Partien den Kürzeren zogen, darf man darauf gespannt sein, wie weit sie sich noch entwickeln werden. Am Ende setzte sich dann der Favorit Worms V mit 4,5 zu 1,5 Punkten durch. Im nächsten Mannschaftskampf geht es gegen die Mitfavoriten aus Frankenthal. Worms VI bekommt es mit der Mannschaft aus Altrip zu tun. Sie sollten hier die etwas besseren Chancen haben. 

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Wormser Schachverein geht zelten (Bericht von Daniel Helbig 11.09.2018)

Beim Wormser Schachverein von 1878 hat es seit Jahren Tradition: immer im Sommer geht der Verein für ein paar Tage zelten, tauscht also Spiellokal gegen Campingplatz, Schachbrett gegen Bratwurst. Auf diese Weise kommt man dann auch mal abseits der 64 Felder zu einem besonderen Event zusammen. Das gibt eigentlich immer die Chance dazu, selbst langjährige Vereinskollegen von einer ganz neuen Seite kennen zu lernen. Für 22 überwiegend junge Wormser ging es dieses Jahr nach Annweiler am Trifels. Betreut von Astrid Boos-Guckes und Patrick Boos unterhielt sich die Truppe mit Gesellschaftsspielen, einem Tischtennisturnier oder kühlte sich im benachbarten Hauensteiner Freibad ab. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen blieben die Wormser übrigens von der gröbsten Hitze verschont – der Zeltplatz liegt angenehm kühl im Schatten. Allabendlich wurde gegrillt und anschließend saß man dann am Lagerfeuer zusammen. Daneben wurde selbstverständlich aber auch Schach gespielt. Neuzugang David Musiolik konnte sich beim 19-rundigen Blitzturnier im Finale gegen Niklas Burg durchsetzen. Zuvor hatten beide Finalisten im starken Teilnehmerfeld je nur eine Niederlage hinnehmen müssen. David obsiegte schließlich aufgrund einer sehenswerten Kombination. Den Abschluss des Zeltlagers setzte dann die obligatorische Hamburger-Nacht, die längst zum festen Bestandteil des Events geworden ist. Grillmeister Patrick Boos schwärmt insgesamt von einer „tollen Stimmung“ – ein nächstes Zeltlager kommt bestimmt.

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Fulminanter Start in die neue Saison! (Bericht von Dr. Gernot Köhler 03.09.2018)

- Kantersieg der 2. Mannschaft des Wormser Schachvereines

Besser hätte das Ergebnis am Ende kaum lauten können: 7:1 schlägt der Wormser Schachverein die Schachfreunde aus Rülzheim. Leistungsmäßig waren die Gegner an diesem Tag sicherlich nicht soviel unterlegener, doch der Reihe nach. Unsere 2. Wormser Mannschaft ging als klarer Favorit in diesen Mannschaftskampf. Wie staunte aber Mannschaftsführer Köhler nach fast zweistündiger Spielzeit, als er die Bretter abschätzte. Die ersten drei Bretter standen völlig ausgeglichen, bestenfalls mit kleinem Vorteil für Worms. An Brett vier stand Vereinspräsident Patrick Boos anfangs klar überlegen, hatte er sich doch einen großen Eröffnungsvorteil erspielt. Innerhalb weniger Züge fand er aber nicht das richtige Mittel, diesen Vorteil zu halten oder auszubauen. Im Gegenteil, der Gegner hatte den Rückstand aufgeholt und durch geschickten Abtausch von Figuren sich einen positionellen Vorteil erspielt. An Brett fünf hatten die Wormser ihren Topscorer der letzten Saison an den Start geschickt. Dieser erspielte sich einen kleinen positionellen Vorteil, kam dann aber in große Zeitnot. Glücklicherweise griff sein Gegner in der offenen Stellung zu stürmisch an und Stefan Wrede nutzte dies zu einem finalen Gegenangriff – 1:0 für Worms. Mittlerweile hatte an Brett eins René Dausch seinen Raumvorteil weiter ausgebaut und erhöhte nach dreieinhalb Stunden auf 2:0. Durch das Remis von Boos an Brett vier und Siege des erst 13 jährigen David Musiolik und Altmeister Waldemar Tschilingiri erhöhte Worms auf 4,5 zu 0,5. Damit stand der Sieg für die 2. Mannschaft fest. Wer aber nun glaubte, Rülzheim würde aufgeben, wurde enttäuscht. Weitere zwei Stunden mußten die übrigen Wormser mit voller Konzentration weiterspielen. Kurz vor der Zeitkontrolle unterlief Frank Schäfer ein taktisches Übersehen, das der Gegner aufgrund seiner Zeitnot glücklicherweise ebenfalls übersah. Frank nutzte dies sofort aus und erhöhte auf 5,5 zu 0,5. Die Gegner von Gregor Werner und Gernot Köhler boten nun mehrfach „remis“ an, was beide immer wieder ablehnten. Am Ende gewann Gregor sein Spiel, während Köhler im Endspiel Dame plus Bauer gegen Dame sich infolge dreimaliger Stellungswiederholung mit remis zufrieden geben mußte. Mit diesem Sieg hat Worms in der 2. Pfalzliga Ost die Tabellenführung übernommen.

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Neuer Bezirksmeister im Schach kommt aus Worms! (Bericht von Daniel Helbig 23.08.2018)

Am letzten Wochenende fanden in Ludwigshafen in der Aula der Berufsbildenden Wirtschaftsschule 1 die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II/III des pfälzischen Schachbundes statt. Die Bezirksmeisterschaft war dieses Jahr in die offene Stadtmeisterschaft der Ludwigshafener integriert und so kamen immerhin 51 Schachspielerinnen und Schachspieler aus der Region zusammen, um an einem Ort gleich um zwei Titel zu kämpfen. Aus Wormser Sicht besonders erfreulich ist, dass Wormser Schachvereinsneuzugang David Musiolik dabei das Bezirksturnier für sich entscheiden konnte. Mit vier Punkten aus fünf Runden, bei drei Siegen und zwei Remisen, sicherte sich David zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere diesen Titel und stellte damit schon einmal klar, was in Zukunft noch von ihm zu erwarten sein wird. Gleichzeitig ist er damit auch für das Meisteranwärterturnier (MAT) des Pfälzischen Schachkongresses im nächsten Jahr qualifiziert, obwohl dann zeitgleich in Karlsruhe mit dem GRENKE CHESS Open ein weiteres attraktives Turnier stattfinden wird. Neben David nahm vom Wormser Schachverein außerdem Michael Pittner-Fleck an den Meisterschaften teil. Obwohl David noch immer zu den jüngeren Talenten der Schachregion gehört, hat er damit wieder einmal unterstrichen, wie stark er mittlerweile geworden ist. Der Mannschaftsführer der 1. Mannschaft der Wormser, Roland Ollenberger, geht jedenfalls fest davon aus, dass David die Truppe schon in dieser Saison in dem einen oder anderen Ligaspiel unterstützen wird.

Gäste und Neumitglieder sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei. Diesen Freitag (24.08) findet um 20.00 Uhr Training mit Schachvereinsmitglied Daniel Helbig statt.

Kinder und Jugendliche treffen sich dienstags ab 16:30 Uhr sowie freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms zum Spielabend/Training. Erwachsene und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de


Schachverein Worms sucht seinen Meister (Bericht von Daniel Helbig 17.08.2018)

Im Wormser Schachverein von 1878 hat die Vereinsmeisterschaft für das Jahr 2018 begonnen. 24 Teilnehmer haben sich eingefunden, um in den nächsten Wochen im freundschaftlichen Wettstreit ihren eigenen Meister ausfindig zu machen. Grübeln, Stirnrunzeln, Hoffen und Bangen am Freitagabend – Standardprogramm für alle Anhänger des eckigen Sportes. Immerhin gleich sieben der Anwärter weisen dabei eine DWZ (Deutsche Wertungszahl) von über 2000 auf und gehören damit zu den stärksten Spielern in der Region. Die DWZ ist im Schach in etwa das, was im Golf das Handicap ist. Nur gilt hier: je höher die Zahl, desto besser der Spieler. Noch ruht der Titel des Vorjahres sicher auf den Schultern des Vereinspräsidenten Patrick Boos, der auch gleich in der ersten Runde einen Sieg gegen Jan Nagel einfahren konnte. Doch schon in Runde zwei bekommt er es jetzt mit dem Fidemeister und Mitfavoriten Roland Ollenberger zu tun – zweifelsohne kein leichtes Los. Chancen auf den Titel rechnen sich außerdem Routinier Thomas Steinkohl sowie Neuzugang Johannes Feldmann aus, dem abgebrühten Mike Martin sind durchaus Außenseiterchancen zuzutrauen. Gespannt darf man sicherlich auch auf das Abschneiden des jungen Neu-Wormsers David Musiolik sein, der schon jetzt mehr als genügend Potential besitzt, um den ein oder anderen etablierten Spieler aufs Korn zu nehmen.

Gäste und Neumitglieder sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei.

Kinder und Jugendliche treffen sich dienstags ab 16:30 Uhr sowie freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms zum Spielabend/Training. Erwachsene und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de


Neuverpflichtung in Worms macht Hoffnung auf Meisterschaft (Bericht von Daniel Helbig 16.08.2018)

Die 1. Mannschaft des SV Worms spielt in der Schach-Oberliga Süd-West, das ist die dritthöchste deutsche Spielklasse. In der letzten Saison konnte man sich dort überzeugend erstmals die Vizemeisterschaft sichern. Wenn es nach „den Wormsern“ geht, wird daraus im nächsten Anlauf die Meisterschaft und der Aufstieg in die 2. Schachbundesliga. Um das designierte Ziel der Truppe tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen, hat man sich noch einmal personell verstärkt. Der Neuzugang heißt Johannes Feldmann, saß zuvor beim SK Ludwigshafen am Brett und soll in der nächsten Spielzeit also für den SV Worms „mattsetzen“.

Johannes begann seine Karriere beim Schachverein Freinsheim, ein kleiner Club, nach dessen Wohlergehen er sich auch heute noch hin und wieder erkundigt. Es folgte der Wechsel zum SK Ludwigshafen, wo er sich zu einem der besten Spieler der Region entwickelte. Auf Worms wurde er schließlich durch die hohe Präsenz des Vereines in der regionalen Schachlandschaft aufmerksam. Im letzten Jahr hatte er dann begonnen, mit Spielern aus Worms zusammen zu trainieren und so sei „Stück für Stück der Entschluss gereift, gemeinsam in einer Mannschaft zu spielen.“ Abseits der 64 Felder macht er in Heidelberg seinen Master in Mathematik und Philosophie, liest  viel oder unterstützt sein Team „We Know Jack“ im Pubquizz. Neben all dem Scharfsinn punktet er vor allem aber durch seine locker Art und seine Offenheit. Wenn es nach ihm geht, ist übrigens klar, wo die Reise der 1. Mannschaft in der nächsten Saison hingehen soll: „Die Meisterschaft. Ich glaube, die Mannschaft ist bereit für den Sieg.“

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Pressebericht Mitgliederversammlung (Bericht von Daniel Helbig 18.06.2018)

Neuwahlen des Präsidiums und die Saisonplanung prägen die Mitgliederversammlung des Wormser Schachvereines (WSV)

Alle Jahre wieder im Sommer und damit pünktlich zum Start in die neue Saison, kommt der Wormser Schachverein von 1878 zu seiner Mitgliederversammlung zusammen. Diese fand am vergangenen Freitagabend im Spiellokal in der Mainzer Straße zur abendlichen Stunde bei etwas versammlungsfreundlicheren Temperaturen statt. Dort erwartete die Teilnehmer dann auch gleich eine üppig gefüllte Tagesordnung. Unter anderem galt es, das Präsidium des WSV für die nächsten zwei Jahre neu zu wählen. Nach der einstimmigen Entlastung des alten Präsidiums  setzten „die Wormser“ bei der Neuwahl auf altbewährte Kräfte aber auch auf neue Gesichter: in der Funktion des Präsidenten bleibt ihnen Patrick Boos mit seiner langjährigen Erfahrung erhalten, Vizepräsidenten bleiben  Klaus Zachmann und Dr. Gernot Köhler, der auch die Funktion des Geschäftsführers wieder übernimmt Michael Pittner-Fleck steht  auch in der nächsten Saison als  Spielleiter wieder zur Verfügung. Neu in den Vorstand gewählt wurden Daniel Helbig als Pressewart und Karyna Leis als Schulschachreferentin.

Für die Saison 2018/2019 haben sich die Wormser so einiges vorgenommen. Ambitionierte, sportliche Ziele treffen hier auf den nicht minder bedeutsamen Wunsch der Wormser, ihr aktives, geselliges Vereinsleben zu erhalten und auszubauen. Auf der sportlichen Seite startet man dieses Mal mit nur noch sechs Mannschaften – letztes Jahr waren es noch sieben gewesen – in die anlaufenden Ligawettkämpfe. Die Wormser hoffen darauf, mit diesem Schritt mehr Sicherheit und Stabilität in den Spielbetrieb zu bringen; auch sollen damit die vielbeschäftigten Mannschaftsführer der letzten Saison entlastet werden. Als Favorit in ihren Ligen gehen die 2. und die 5. Mannschaft des WSV ins Rennen – bei der 2. Mannschaft reichte es letzte Saison immerhin zum Vizemeistertitel in der 2. Pfalzliga Ost. Besonders spannend soll es nächste Saison aber bei der 1. Mannschaft in der Oberliga Süd-West werden. Denn unter Mannschaftsführer Roland Ollenberger soll es endlich gelingen, die Truppe zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga zu führen. Ihr Selbstvertrauen bezieht die Mannschaft zum einen aus dem Vize-Titel der letzten Saison, zum anderen wird man auch dieses Jahr wieder auf die spielstarke Teilhabe des neuen und alten Pfalzmeisters Martin Heider setzen können. Doch ist ein Verein zweifelsohne mehr als nur das Destillat seiner sportlichen Erfolge und oftmals haben an diesem sowieso dann auch noch ganz andere Leute Anteil, als man auf den ersten Blick sieht. Und so betonte der Vorstand des WSV einmal mehr, wie wichtig es für einen jeden Verein ist, dass sich seine Mitglieder aktiv in das Vereinsleben einbringen. Damit dies vor allen Dingen aber auch Spaß macht, haben die Wormser auch für das nächste Jahr eine Menge gemeinsamer Aktivitäten geplant. Los geht es gleich am 15.06, wenn man zum traditionellen Sommergrillen zu Wurst, Steak, Bier, Salat und einigen freundschaftlichen Partien zusammenkommt.

Gäste und Neumitglieder sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei.

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Große Erfolge des Wormser Schachvereines (28.05.2018)

Starker Auftritt von Senior Dr. Gernot Köhler

Der Wormser Schachverein trat über das Pfingstwochenende mit insgesamt 11 Spielern im B-Turnier der 33. Hasslocher Schachtage an. 209 Teilnehmern, darunter Spieler/innen aus ganz Deutschland, spielten um den Preistopf von über 2200 Euro. Erfreulich war die hohe Zahl von fast wertungsgleichen Spielern im Bereich 1700 bis 1800 DWZ. Hier konnte jeder jeden schlagen. So war es kein Wunder, daß die Spannung über den Turniersieg bis zur letzten Runde anhielt und der Sieger erst kurz vor Ende des 4. Tages ermittelt werden konnte.

Von den Wormsern überzeugten insbesondere drei Spieler. Dr. Gernot Köhler – auf Platz 16 gesetzt – erzielte durch kampfbetontes Spiel 6 Punkte aus 7 Partien und endete punktgleich mit Platz 1 und 2 auf dem dritten Rang, nur getrennt durch die schlechtere Feinwertung. Unter den Senioren belegte Köhler sogar den 2. Platz hinter Thomas Schnepel. Preisgeld und zwei Pokale, zusätzlich hohe Zuwächse in den Wertungszahlen waren der Lohn für die 4-tägige Anstrengung.

Ein sehr gutes Turnier gelang auch dem Nestor Josef Daitche, der an Platz 135 gesetzt mit 4 Punkten auf Rang 78 landete, vor 52 zum Teil deutlich höher eingestuften Spielern. Spielleiter Michael Pittner-Fleck erzielte starke 3,5 Punkte und verbesserte sich gegenüber seinem Setzplatz um ebenfalls beachtliche 47 Plätze. Einzige weibliche Teilnehmerin aus Worms war Astrid Boos-Guckes, die ihren Rang problemlos verteidigen konnte. In der Mannschaftswertung belegte der Wormser Schachverein dank der drei Leistungsträger noch den 3. Platz. 

Unter den 108 Teilnehmern im A-Turnier konnte sich GM Leonid Milov bereits zum 6. Mal in die Siegerliste eintragen. Dem großen Favoriten und mehrfachen Gewinner der Hasslocher Schachtage - GM Rainer Buhmann - verhagelte ein miserabler zweiter Turniertag die Chance auf einen weiteren Turniersieg. Platz 2 ging mit ebenfalls 6 Punkten, aber der schlechteren Feinwertung an Marco Thinius. Lev Yankelevich belegte mit 5,5 Punkten Rang 3.

Mit einem Sieg in der letzten Runde sicherte sich Abdollah Shahisavandi den Turniersieg des B-Turniers mit 6 Punkten dank der besseren Feinwertung vor Thomas Schnepel und Dr. Gernot Köhler.

Das Turnier fand wieder an alter Stätte, in der Ernst-Reuter-Schule statt, die optimale Bedingungen für dieses traditionsreiche Turnier bietet. Ein engagiertes Team sorgte für eine entspannte Atmosphäre und das leibliche Wohl der Gäste.

Gäste und Neumitglieder

sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal Freitag abends unverbindlich vorbei oder wenden Sie sich an Patrick Boos, 0157 85038824.


Jugendturnier mit viel Spaß und überraschendem Ergebnis (10.04.2018)

(Bericht von Michael Pittner-Fleck und Dr. Gernot Köhler)


Dienstag vor Ostern veranstaltete der Wormser Schachverein ein Jugend-Osterturnier im Spiellokal in der Mainzer Strasse. Los ging es um 17:00 Uhr! 16 Schachspieler, von der Nachwuchsliga bis hin zur 2. Mannschaft hatten den Weg zum Turnier gefunden.

 

Das offene Turnier mit je 10 min Bedenkzeit wurde wie erwartet vom Pfalzligaspieler Niclas Burg mit 6,5 Punkt aus 7 Runden dominiert, dicht gefolgt von Fabian Guckes  auf Platz 2 und Gökberk Levent, der durch die bessere Buchholzwert mit 4,5 Punkten vor Elias Holschuh den 3. Platz belegte. Elias war die große Überraschung im Turnier. Er belegte mit ebenfalls 4,5 Punkten den 4. Platz, vor drei weit stärker eingeschätzten Jugendspielern.

Seine beste Leistung aber war das völlig unerwartete Unentschieden gegen den späteren Sieger Niclas Burg.

 

Unter den Spieler ohne Deutsche Wertungszahl konnte sich Eran Cakir mit der besten Buchholzwertung vor Kaan Kara, beide mit je 3,5 Punkten Platz 1 sichern. Ebenfalls ganz eng ging es bei Platz 3 zu, den sich Justin Kaslloski vor Stella Engler sicherte. Stella durfte sich final über die beste Mädchen Platzierung freuen.

 

Um 20 Uhr endete das Turnier und Spielleiter Michael Pittner-Fleck ehrte unter dem Beifall der Beteiligten alle Preisträger mit Urkunden. Dazu gab es für alle viele kleine leckere Osterüberraschungen. Der Spielleiter dankte zum Schluß allen Teilnehmern für ihr Kommen und ihr faires Verhalten und den Eltern, die mit Kuchenspenden für das leibliche Wohl der Schachfreunde sorgten.

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Aufstieg in die 2.Bundesliga knapp verpasst (03.04.2018)

(Bericht von Mike Martin)

Die 1.Mannschaft des Wormser Schachvereines liegt in der Oberliga Südwest vor dem letzten Spieltag an zweiter Position und hat damit den Aufstieg in die 2.Bundesliga knapp verpasst.

Dennoch überwiegt das Positive, verloren die Wormser nur gegen den Erstplatzierten SC Remagen. Topscorer der Mannschaft ist Neuzugang Daniel Helbig, der an Brett 6 mit 7,5/9 Punkten Brettmeister wird. Auch der alte und neue Pfalzmeister Martin Heider sowie Thomas Steinkohl und Mannschaftsführer Mike Martin spielten eine gute Saison.

Insgesamt war es eine Saison mit hohem Reiseaufwand. Durch den freiwilligen Rückzug des SC Trier aus der 1.Bundesliga startete die Oberliga mit 10 Mannschaften.Die Auswärtsspiele waren in Altenkirchen,Saarbrücken,Gau-Algesheim und Heimbach-Weis.

Der letzte Spieltag findet traditionell für alle Mannschaften der Oberliga "zentral" an einem Spielort statt. Dieses Jahr hat sich der Schachklub Altenkirchen für die Organisation der zentralen Abschlussrunde beworben.

Dort müssen die Wormser dann gegen den Drittplatzierten SC Schwarzenbach antreten. Wird dieses Spiel verloren, rutscht die Mannschaft auf Platz 3 ab.

Für die nächste Saison peilt die Mannschaft einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

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Martin Heider erneut Pfalzmeister im Schach (02.04.2018)

(Bericht von Dr. Gernot Köhler)

Sieben Wormser Schachspieler nahmen dieses Jahr an den Pfalzmeisterschaften in Landau teil. Der 87. Pfalzkongress begrüßte insgesamt 145 Schachbegeisterte, von denen vorab 40 in den Meisterturnieren A und B und Meisteranwärterturnieren I und II gesetzt waren. Zusätzlich fanden vier Hauptturniere, ein Seniorenturnier, ein Problemlösewettbewerb, Blitz – und Schnellschach im Einzel – und Mannschaftskampf statt.  

Das Gros der Teilnehmer startete in den vier Hauptturnieren mit je 22 Teilnehmern. Dies war etwas weniger als in den Vorjahren, doch war das Niveau des Wettbewerbes deutlich höher. So rangen u.a. Oberligaspieler mit Vereinsspielern um die begehrten ersten Plätze, die das Anrecht verbürgten, nächstes Jahr in die Meisteranwärterturniere aufzusteigen.

Und hier kommen wir schon zu den Erfolgen des Wormser Schachvereines. Daniel Helbig gewann souverän ohne Punktverlust das Hautturnier II. Er ist damit automatisch für das Anwärterturnier II in 2019 gesetzt. Herausragend war aber die Titelverteidigung von Martin Heider, der mit 8,5 Punkten nach neun Runden erneut die Pfalzmeisterschaft gewann (im Bild mit Pokal). Dabei hatte er einen etwas holprigen Start, als er in Runde eins gegen den zweiten Wormser, Mike Martin, in eine ganz schwierige Lage geriet. Nur der wachsenden Zeitnot von Martin war es zu verdanken, daß er diese Situation überstand und am Ende als Sieger das Brett verlies. Danach ließ Heider nur noch ein Unentschieden gegen Lorenz Busch zu und gewann alle restlichen Partien. Mike Martin wurde am Ende Sechster im A-Turnier – eine ebenfalls respektable Leistung.

Die beiden Wormser Nestoren Josef Daitsche und Robert Herzog, beide 79 Jahre alt, zeigten, daß mit ihnen noch immer zu rechnen ist. Sie beendeten das Turnier auf Platz 12 resp. Platz 16.  Gernot Köhler wollte diesmal zuviel, lehnte mehrmals Remisangebote der Gegner ab und landete am Ende mit vier aus sieben nur auf dem 9. Platz in seinem Hauptturnier. Joachim Fink wurde mit 2,5 Punkten 17. im Hauptturnier IV.

Der 87. Pfalzkongress war gut organisiert und macht Lust auf eine Wiederholung. Dies war nicht zuletzt der Vereinsführung von Landau, den offiziellen des Pfälzischen Schachbundes sowie den vielen Helfern vor Ort zu verdanken. 


Schach-Stadtmeisterschaft mit einigen Überraschungen (28.03.2018)

(Bericht von Daniel Hendrich)

Nach drei von sieben Runden der 68. Wormser Stadtmeisterschaft stehen zwar überwiegend die Favoriten an der Tabellenspitze, dennoch gab es bereits mehrere Überraschungen in den zurückliegenden Runden. So gelang Fabian Guckes in der zweiten Runde ein Remis gegen den siebenfachen Stadtmeister Thomas Steinkohl. Guckes liegt nach drei Runden mit 2,5 Punkten auf dem dritten Platz. Ebenfalls zweieinhalb Zähler hat bislang Patrick Boos gesammelt, der sich in der dritten Runde von Patrick Völbel unentschieden trennte und mit diesem gleichauf liegt. Einziger Spieler ohne Verlustpunkt ist FM Roland Ollenberger, der gegen Feras Alboundy, Gernot Köhler und Jan Haugner noch keine Schwäche zeigte und somit das Feld anführt. Auch im Mittelfeld endete längst nicht jede Partie mit dem gemäß der Ansetzung erwarteten Ergebnis. Daniel Friederich schaffte sowohl gegen Gernot Köhler als auch gegen Oberliga-Spieler Mike Martin ein unerwartetes Remis, während dahinter auch Jugendspieler Gökberk Levent und WSV-Spielleiter Michael Pittner-Fleck bereits überraschende Siege feiern konnten. Die Wormser Stadtmeisterschaft wird mit der vierten Runde am 13. April fortgesetzt.

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Iberhysaj Belon setzte alle Schachmatt (27.03.2018)

(Bericht von Dr. Gernot Köhler)

Zum mittlerweile 15. Mal war der Wormser Schachverein Ausrichter der Wormser Grundschulmeisterschaft. Schulschachreferent Oliver Seif vom Wormser Schachverein und Direktorin Rita Lodwig konnten sich erneut über eine gelungene Veranstaltung freuen.

36 Kinder der ersten bis vierten Klassen fanden sich in der schönen Aula des Eleonoren-Gymnasiums ein, um in spannenden Partien ihren Meister auszuspielen. In fünf Runden im sogenannten Schweizer System trafen die jeweils punktgleichen Spieler aufeinander. Mit 10 Minuten Bedenkzeit pro Spieler kämpften die sechs bis zehnjährigen Schüler/innen um die begehrten Medaillen und Pokale. Niemand wagte eine Prognose, wer der Sieger werden würde. Die Grundschulmeister der vergangenen Jahre waren nicht mehr am Start, sodass ein neuer Sieger gefunden werden musste. Mit großen Erwartungen und unter einer Riesenbegeisterung der Kinder startete Michael Pittner-Fleck, Spielleiter des Wormser Schachvereins, mit den Worten: “ Die Bretter sind freigegeben!” die Meisterschaft.

Für die jungen, zum Teil noch unerfahrenen Kinder bedeutet dies Runde für Runde höchste Anspannung und Konzentration. Bis zu Runde vier rechneten sich noch vier Spieler, Salehi Kian, Wiktor Cwiertniak, Martin Rafael und Iberhysaj Belon Siegeschancen aus. Und so kam es, dass die bis dahin noch ungeschlagenen Führenden in direkten Duellen aufeinandertrafen. Am besten konnte dies am Ende Iberhysaj Belon von der Ernst-Ludwig-Schule mit einem herausragenden Ergebnis umsetzen. Mit fünf Siegen aus fünf Partien erzielte er ein hundertprozentiges Ergebnis. Den 2. Platz sicherte sich Wiktor Cwiertniak mit 4,5 Punkten. Mit jeweils 4 Punkten folgten Kian Salehi, Alexander Horsch und Noah Wilms. Den Pokal für das beste Mädchen sicherte sich Isabell Bernotti.

Eine herausragende Rolle spielte einmal mehr die Ernst-Ludwig-Schule. Unter der Leitung von Schach-AG-Trainer Markus Kloster wird dort schon seit vielen Jahren Schach unterrichtet. Die Ernst-Ludwig-Schule stellte mit 17 Teilnehmern fast die Hälfte der Teilnehmer des Turniers. Am Ende sicherte sich die Ernst-Ludwig-Schule auch die Siegertrophäe als beste Schule. Gut vertreten war auch die Diesterwegschule mit 11 Kindern, gefolgt von der Dalberg-Schule und der Westend-Schule.  

Für 2019 ist die 16. Auflage der Wormser Grundschulmeisterschaft geplant. Gerne möchte der Wormser Schachverein dann auch die Kinder der anderen Wormser Grundschulen als Teilnehmer begrüßen, gemäß dem Motto: Dabeisein ist alles.

Ein großes Fragezeichen bleibt trotz Rückfragen bei den Verantwortlichen, weshalb manche Schulen der Einladung zum Turnier nicht folgten, obwohl die Ausschreibung in allen Schulen veröffentlicht wurde und in besagten Schulen schon seit Jahren eine Schach-AG stattfindet.

Zum Abschluss des Turniers nutzte Präsident Patrick Boos noch einmal die Gelegenheit um alle Kinder zu beglückwünschen, die mit viel Eifer dieses Turnier spielten und trotz hart umkämpfter Partien immer fair blieben. Turnierleiter Michael Pittner-Fleck und Fabian Guckes gilt großer Dank für die reibungslose Durchführung des Turniers. Dank gebührt auch den Helfern, die durch Kuchenspenden für das leibliche Wohl aller Beteiligten sorgten.

Jung und Alt, die sich für das königliche Spiel interessieren, können sich über die homepage des Wormser Schachvereines http://www.worms1878.de oder über Patrick Boos 0157-85068824

oder 06241- 52456 umfänglich informieren. 


Aufstiegschancen gewahrt (19.03.2018)

-       -  aber Schützenhilfe des Tabellendritten erforderlich –

(Bericht von Dr. Gernot Köhler) In der 2. Pfalzliga Ost trafen am Sonntag der Drittplazierte Lambsheim auf den Zweitplazierten, die 2. Mannschaft des Wormser Schachvereines. 

Das junge ehrgeizige Lambsheimer Team startete mit Elan und erspielte sich schnell Vorteile an mehreren Brettern. Gut für Worms sah es anfänglich nur am Brett des Wormser Topscorers Stefan Wrede, an Brett 7 mit Frank Schäfer mit seiner soliden holländischen Verteidigung und an Brett 8 an mit Youngster Niclas Burg aus. Letzterer hatte einen Bauern für Initiative geopfert, setzte seinen Gegner durch geschickte Züge immer wieder unter Druck, bis dieser den entscheidenden Fehler beging. 1:0 für Worms. Fast zeitgleich mußte aber Mannschaftsführer Köhler aufgeben, der in der Eröffnung durch zu forsches Spiel einen Zentralbauern einbüßte, den der Gegner souverän verwertete. Nach einem schnellen Remis durch Jan Haugner und dem ungefährdeten Sieg von Frank Schäfer stand es nach über drei Stunden Spielzeit 2,5 zu 1,5 für Worms. Stefan Wrede, der bisher alle Partien in dieser Saison gewonnen hatte, erhöhte dann auf beruhigende 3,5 zu 1,5. Präsident Patrick Boos blieb es vorbehalten, den Siegpunkt beizusteuern, Aus ausgeglichener Stellung konnte er zunächst eine Qualität erobern und dann die Partie. 

Abgerundet wurde das Ergebnis durch Waldemar Tschilingiri, der ein schweres Doppenturmendspiel gegen Dame remis hielt. Altmeister Gregor Werner tat sich anfänglich etwas schwer, eroberte im Mittelspiel letztlich doch einen Mehrbauern, der sich aber im Turmendspiel trotz aller Anstrengung nicht zum Sieg verwerten lies. Endstand 5,5, zu 2,5 für Worms. 

Mit diesem Sieg belegt die 2. Mannschaft hinter Mutterstadt nach wie vor den 2. Platz in der Liga. In der letzten Runde der Saison geht es dann gegen Post Neustadt, den Tabellenletzten. Der derzeitige Tabellenführer Mutterstadt hat das schwerere Spiel gegen Lambsheim. Sollte Mutterstadt unterliegen, kann Worms noch in die 1. Pfalzliga aufsteigen.

Gäste und Neumitglieder 

sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei. 

Kinder und Jugendliche treffen sich Dienstags ab 16:30 Uhr sowie Freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms zum Spielabend/Training. Erwachsene und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de


Aufstiegschancen schwinden (27.02.2018)

Die 2. Mannschaft des Wormser Schachvereins verliert überraschend

(Bericht von Dr. Gernot Köhler) Ausgerechnet gegen eine starke Mannschaft hieß es am Sonntag früh aufstehen. Die Fahrt an die französische Grenze nach Hagenbach dauert fast eine Stunde. Hagenbach auf einem komfortablen Mittelfeldplatz konnte entspannt aufspielen – ging es für diese Mannschaft doch um nichts mehr. Worms II lag gleich zu Anfang 1:0 in Führung, da ein Hagenbacher ausgefallen war. Dies war psychologisch wichtig, da Worms mit zwei Ersatzspielern angetreten war. Dies erwies sich als Handicap, wie sich bereits nach einer knappen Stunde Spielzeit herausstellte. Valentin Nettsträter trug in leicht besserer Stellung an Brett 7 einen übereilten Angriff vor, der am Ende der Kombination zu einem Figurenverlust bei schlechter Stellung führte. Gleich darauf ging ihm eine zweite Figur verloren und es stand 1:1

Gefährlich sah es auch an Brett 2 aus, wo Jan Haugner auf Raumvorteil am Damenflügel setzte, während sein Gegner alle Figuren in einen Königsangriff warf. In komplizierter Stellung vertauschte der Hagenbacher während einer Kombination zwei Züge, wonach er beide Läufer für einen Turm hergeben mußte. Die dadurch entstehende Schwäche auf den weißen Feldern nutzte Haugner zu einem sehenswerten Konter. 2:1 für Worms.

An Brett 6 verlies sich Frank Schäfer wie so oft auf die Holländische Verteidigung. Er stand nach der Eröffnung auch leicht besser, verzettelte sich dann im Mittelspiel und stellte eine Figur ein. Dies erwies sich letztlich als entscheidend – 2:2

Am Spitzenbrett startete Gregor Werner diesmal ungewohnt zurückhaltend. In der holländischen Verteidigung griff sein Gegner vehement am Königsflügel an, wobei er zusätzlich seine beiden Läufer mit beträchtlicher Wirkung auf den Damenflügel von Werner in Stellung brachte. Als er auch noch die A-Linie in Besitz nehmen konnte, wurde die Verteidigung immer schwieriger. Eine schöne Kombination mit Damenopferangeboten brachte dann die Entscheidung. 3:2 für den Gastgeber.

Stefan Wrede, der in dieser Saison alle Partien gewonnen hat, spielte an Brett 3 wieder eine ausgezeichnete Partie. Er bearbeitete seinen Gegner Zug um Zug durch Drohungen, drängte ihn immer weiter zurück und lies es nie an prophylaktischen Massnahmen mangeln. So nahm er jede Gegenchance aus dem Spiel und verwandelte zum 3:3. Hoffnung keimte bei den Wormsern auf.

Mittlerweile hatte sich an Brett 4 die Situation zugespitzt. Altmeister Tchilingiri litt unter Raummangel und hatte es schwer, seine Figuren zu koordinieren. In der Folge verlor er eine Qualität, danach zwei Bauern und mußte aufgeben. 4:3 für den Gastgeber.

Die letzte Partie dauerte nun schon über fünf Stunden. Peter Rehn, zweiter Ersatzspieler der Wormser, kam gut aus der Eröffnung heraus, gestaltete das Mittelspiel gegen seinen weitaus stärkeren Gegner ausgeglichen und landete in einem Leichtfigurenendspiel. Beide Seiten lehnten jeweils einmal das Remisangebot der Gegenseite ab. Der Kampf wogte hin und her. Rehn öffnete schließlich in besserer Stellung die Bauernstruktur, versäumte es aber, die richtige Fortsetzung zu finden. Nach fast sechs Stunden Spielzeit mußte er das entstandene Damenendspiel aufgeben.

Hagenbach gewann verdient mit 5:3 und ist jetzt dicht hinter Worms II Vierter der 2. Pfalzliga Ost.

Gäste und Neumitglieder

sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei.

Der Spielabend findet Dienstags ab 16:30 Uhr sowie Freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms statt. Die Erwachsenen und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de

9. Internationales Pfalz-Open in Neustadt 2018 (21.02.2018)

Kurzbericht aus Wormser Sicht von Dr. Gernot Köhler

512 Teilnehmer aus 26 Nationen starteten über das Fastnachtswochenende das 9. Internationale Pfalz-Open in Neustadt. Dieses Turnier gehört deutschlandweit zu den drei Größten seiner Art und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 16999 € ausgestattet. Möglich machen dies seit Jahren viele Sponsoren, darunter die Sparkasse Neustadt und das Panoramahotel.

Sehr erfreulich war diesmal, daß so viele Frauen den Weg nach Neustadt gefunden hatten. Im B-Turnier war der Anteil mit 22% fast dreimal so hoch wie auf vergleichbaren Turnieren.

Worms war mit insgesamt sieben Spielern vertreten. In der mit 230 Spielern, darunter 48 Titelträgern, zahlenmäßig stärksten Gruppe gingen Präsident Patrick Boos und Daniel Helbig an den Start. Boos gelangen in sieben Runden drei Siege gegen starke Gegnerschaft und ein unter dem Strich gutes Ergebnis. Besonders schön war seine siegreiche Kurzpartie gegen den Oberligaspieler Pascal Karsay aus Gau-Algesheim.

Im B-Turnier, mit 168 Teilnehmern, darunter vielen starken aufstrebenden Jugendspielern, spielten die beiden Guckesbrüder Fabian und Simon sowie Vizepräsident Gernot Köhler. Alle drei verbesserten sich in ihrer Leistungszahl um die 25 Punkte und konnten damit sehr zufrieden sein.

Mit solidem Spiel, insgesamt drei Siegen bei drei Unentschieden, war in der letzten Runde für Köhler sogar noch mehr drin. Doch die lange auf Sieg stehende Partie endete durch einen überhasteten Zug noch mit Remis. Dennoch reichte es für den  1. Platz bei den Senioren. Urkunde, Pokal und ein Preisgeld von 149 € waren der Lohn.

Ein hervorragendes Turnier spielte Michael Pittner-Fleck, der in der C-Gruppe antrat. Er konnte sich lange Zeit in der Spitzengruppe halten und lag bis zur letzten Partie unter den TOP 10. Eine unglückliche Niederlage in der letzten Partie gegen einen starken Jugendspieler warf ihn dann auf Platz 17 zurück.

Bei Setzplatz 65 nach Wertungszahl ein immer noch tolles Ergebnis. Er gewann dazu noch den 3. Platz in der Kategorie „DWZ unter 1200“ und verbesserte seine DWZ gleich um sensationelle 100 Punkte. Urkunde und ein Preisgeld von 59 € belohnten diese Leistung. Als einzige weibliche Spielerin aus Worms bestätigte Astrid Boos-Guckes ihren Platz im Turnier.

Alle Teilnehmer lobten die ausgezeichnete Organisation des Turnieres, die tolle Leistung der fünf Hauptverantwortlichen sowie die angenehme Spielatmosphäre.

Schlagabtausch mit besserem Ende für 3. Schachmannschaft (20.02.2018)

(Bericht von Erik Eisenhauer und Daniel Friederich) Die 3. Mannschaft des Wormser Schachvereins trat am Sonntag zum Auswärtsspiel beim favorisierten SK 1912 Ludwigshafen III an. Da die gegnerische Mannschaft nur zu siebt spielte, lagen die Wormser schon zu Spielbeginn kampflos mit 1:0 in Front. Diese Führung sollte allerdings nicht lange halten. Der Mannschaftskampf entwickelte sich zu einem richtigen Schlagabtausch beider Teams. Youngster Alperen Levent an Brett 8 spielte mit Schwarz Königsindisch. Der Gegner wählte die Sämisch-Variante und Alperen tat sich schwer ein Mittel dagegen zu finden, verlor eine Figur und später auch die Partie - Ausgleich (1:1). Valentin Nettsträter an Brett 2 opferte waghalsig eine Figur in der Eröffnung, was sich bald als Fehler herausstellte. Der gegnerische König konnte sich solidieren, es wurden Figuren getauscht und Valentin hatte eine Figur weniger - Rückstand (1:2). Für den erneuten Ausgleich konnte Mannschaftsführer Daniel Friederich an Brett 4 sorgen. Ebenfalls mit der Königsindischen Verteidigung, allerdings im klassischen System, spielte er positionell stark und konnte durch aktives Spiel am Königsflügel nach einem kleinen Fehler des Gegners einen Freibauern schaffen. U18-Pfalzmeisterin Julia Wiedemann gewann an Brett 6 und brachte das Wormser Team wieder auf die Siegerstraße (3:2). Als nächstes verlor Peter Rehn an Brett 1, er hatte den mit Abstand stärksten Gegner - wieder Ausgleich (3:3). Joachim Fiedler an Brett 5 hatte zwischendurch ein paar Bauern weniger, doch er stellte seinen Gegner vor viele Probleme und hatte am Ende ein gewonnenes Endspiel vor sich - 4:3 für Worms. Die letzte Partie entschied über Sieg oder Unentschieden. Fabian Guckes gelang es, in ein Turmendspiel abzuwickeln, das keiner mehr gewinnen konnte. Dies sah auch der Gegner ein und die Wormser hatten durch das Remis den Mannschaftssieg mit 4,5:3,5 eingefahren. Mit dem Sieg verabschiedet sich das Wormser Team endgültig vom Abstiegskampf und kann enspannt den letzten beiden Spieltagen entgegensehen.

 

Gäste und Neumitglieder sind im Wormser Schachverein immer herzlich willkommen. Schauen sie einfach mal unverbindlich vorbei. Der Spielabend findet Dienstags ab 16:30 Uhr sowie Freitags ab 17:30 Uhr im Hotel Boos in der Mainzer Straße 5 in Worms statt. Die Erwachsenen und Senioren kommen ab 19:00 Uhr zum Zug. Informationen bei Patrick Boos, Telefon: 06241/52456 oder im Internet unter www.worms1878.de

1. Mannschaft führt weiterhin in der Oberliga Südwest (05.02.2018)

(Bericht von Mike Martin) Die 1.Mannschaft des Wormser Schachvereins hat am vergangenen Sonntag einen 5:3 Auswärtserfolg gegen den SC Heimbach-Weis errungen. Damit bleibt die Mannschaft weiterhin führend in der Oberliga Südwest. Punktgleich dahinter rangiert der SC Remagen, der allerdings ein Spiel weniger hat und somit an den Wormser noch vorbeiziehen kann.

Der Kampf begann um 11:00 Uhr in der Gaststätte des SC Heimbach-Weis. Bereits nach etwa 2 Stunden Spielzeit konnte Thomas Steinkohl an Brett 5 durch eine schöne Angriffspartie am Königsflügel den ersten Punkt für die Wormser sichern. Nachdem Fidemeister Rene Dausch an Brett 4 und Torsten Dauenheimer an Brett 7 das Remisangebot des jeweiligen Gegners annahmen, stand es wenig später 2:1 für die Wormser.

Gegen 14:30 Uhr musste Martin Heider an Brett 2 mit knapper Bedenkzeit die richtigen Züge finden. Leider griff Heider in der entscheidenen Partiephase fehl und es stand 2:2.

An Brett 1 konnte Dennis Nasshan früh einen Bauern gewinnen, musste sich aber ständig mit dem Druck des Gegners auseinandersetzen. Nach einer Abwicklung ins Endspiel einigte sich Nasshan mit dem Gegner auf Remis. Ein eher unglückliches Remis an Brett 3 holte Roland Ollenberger. Sein Gegner hatte schon früh fast die komplette Bedenkzeit verbraucht und geriet in Zeitnot. Ollenberger konnte jedoch diesen Vorteil nicht für sich nutzen und musste ins Remis einwilligen.

Gegen 15:00 Uhr stand es somit 3:3 bei noch zwei ausstehenden Partien. Es spielten Mannschaftsführer Mike Martin an Brett 8 und Daniel Helbig an Brett 6. Beide gehören zu den absoluten Leistungsträgern im Team und haben diese Saison noch kein Spiel verloren. Mike Martin stellte im Mittelspiel dem Gegner eine Falle und konnte so eine Figur gewinnen. Das darauffolgende Endspiel wickelte er sauber ab und somit stand es 4:3 für die Wormser.

An Brett 6 konnte Daniel Helbig nach 6-stündigem Kampf den 5:3 Sieg klarmachen.

Im ungleichfabigen Läuferendspiel, ein Endspiel welches sehr oft Remis ausgeht, konnte Helbig durch ein geschicktes Königsmanöver in die Stellung des Gegners eindringen und damit den vollen Punkt einfahren.

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Großer Kampf der 5. Mannschaft (05.02.2018)

(Bericht von Dr. Gernot Köhler) Die Bezirksklassenmannschaft des Wormser Schachvereines mußte am Sonntag gegen die spielstarken Mutterstädter antreten. Mit nur sieben Spielern angetreten – einer fehlte wegen Grippe – wurde die Aufgabe nicht leichter. Klaus Zachmann stellte bereits in der Anfangsphase der Partie eine Qualität ein und gab die Partie verloren. Hoffnung keimte ein wenig auf, als Vladimir Knezevic an Brett 3 ein Remis gegen den 200 DWZ-Punkte stärkeren Dr. Mugrauer holte. Der Dämpfer folgte auf dem Fuß, nachdem Mannschaftsführer Michael Pittner-Fleck seine Partie verloren geben mußte. Damit stand es schon 3,5 zu 0,5 für die Gastgeber und alles sah nah einer Vorentscheidung aus. Aber wieder einmal bewies eine Wormser Mannschaft großen Kampfgeist. Joachim Fink, Victor Speiser und Alexander Greller gewannen ihre Partien in der Folge sicher und schafften den Ausgleich. Hervorzuheben ist insbesondere die Leistung von Alex Greller, der jetzt 6 Punkte aus 7 Partien holte und sich Hoffnung auf den Brettsiegertitel machen kann.

Die letzte noch laufende Partie mußte die Entscheidung bringen. Robert Herzog, mit 79 Jahren der älteste Spieler der Wormser, lag mit einer Qualität im Rückstand. Im Endspiel konnte er mit einer Springergabel entscheidendes Material zurückgewinnen und der Mannschaft durch ein remis noch das Unentschieden sichern - eine großartige kämpferische Leistung.

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Schach-Stadtmeisterschaft mit starker Beteiligung gestartet (02.02.2018)

(Bericht von Daniel Hendrich) Am letzten Freitag begann die 68. Wormser Stadtmeisterschaft, traditionell ausgerichtet vom Wormser Schachverein. Mit 27 Spielern konnte die Beteiligung gegenüber dem Vorjahr ein weiteres Mal gesteigert werden. Deutlich gestiegen ist auch die Qualität des Teilnehmerfeldes. So nehmen neben Titelverteidiger FM Roland Ollenberger auch die früheren Stadtmeister Thomas Steinkohl und Patrick Boos teil. Neben den genannten drei Spielern dürfen sich auch Mike Martin, Patrick Völbel und der amtierende WZ-Pokal-Sieger Jan Haugner gute Chancen auf eine vordere Platzierung ausrechnen. Zu spielen sind wie üblich sieben Runden im sog. Schweizer System, bei dem in der ersten Runde die obere gegen die untere Hälfte gepaart wird und anschließend möglichst punktgleiche Spieler aufeinandertreffen.

Die erste Runde

Die erste Runde brachte gleich einige Überraschungen. Alperen Levent konnte den deutlich stärker eingeschätzten Valentin Nettsträter bezwingen und Neumitglied Markus Dietz gelang ein überraschendes Remis gegen Oliver Seif. Die Favoriten auf den Turniersieg hatten mehr Mühe als erwartet, gaben sich am Ende aber keine Blöße, so dass in der nächsten Runde am 23. Februar bereits spannende Paarungen zu erwarten sind.

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Dritte Schachmannschaft gewinnt deutlich (21.01.2018)

(Bericht von Erik Eisenhauer) Die dritte Mannschaft des Wormser Schachvereins hat am 6. Spieltag überraschend deutlich gegen den in der Tabelle höherstehenden SC Haßloch II gewonnen. Ersatzgeschwächt lag das Wormser Team, das mit einem Spieler weniger antrat, bereits zu Beginn mit 0:1 hinten. Youngster Alperen Levent konnte jedoch schon bald seinen Gegner überspielen und den Ausgleich markieren. Nachdem sich Jochen Fiedler mit seinem Gegner auf ein Remis einigte, ging es Schlag auf Schlag. Erst Valentin Nettsträter, kurz Zeit später Daniel Friederich und Erik Eisenhauer gewannen ihre Partien souverän und entschieden den Mannschaftskampf, obwohl noch zwei Partien liefen. Peter Rehn willigte in das Remisangebot seines Gegners ein. Der Schlusspunkt blieb der frischgebackenen U18-Pfalzmeisterin Julia Wiedemann. Sie verpasste zu Beginn die Rochade, was zu einer komplizierten Stellung führte. Letztlich konnte sie aber einen Fehler ihres Gegners nutzen, durch den sie mit einem Springer mehr ins Endspiel ging, welches sie dann routiniert gewann. Mit dem 6:2-Sieg hat sich die dritte Mannschaft vom Abstiegskampf entfernt und findet sich im soliden Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle wieder.

 

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Spitzenspiel der 2. Pfalzliga Ost (21.01.2018)

(Bericht von Gernot Köhler) Wormser Schachverein zeigt sich kämpferisch und erhält sich die Aufstiegschance

In der 2. Pfalzliga liegt der Wormser Schachverein seit fünf Spieltagen ohne Niederlage an der Spitze.
Letzten Sonntag ging es nun gegen den Zweitplazierten aus Mutterstadt.

Holpriger Start

Worms hatte nominell die stärkste Mannschaft aufgeboten, allerdings litten Präsident Boss und Mannschaftsführer Köhler unter einem Infekt, was gegen die starken Mutterstädter sicher kein Vorteil war. Mutterstadt hatte zudem eine Überraschung parat, denn an Brett 6 bekam der Wormser Mannschaftsführer den spielstärksten Mutterstädter vorgesetzt. Nach einem passiven Springerrückzug übernahm der ehemalige Oberligaspieler der Mutterstädter durch ein Läuferopfer die Initiative und gegen den stark vorgetragenen Angriff gab es nichts mehr zu erfinden. Damit stand es bereits 0:2, da der jüngste Wormser  schon nach weniger als 2 Stunden seine Partie aufgeben mußte.  Überhaupt taten sich die Wormser heute schwer, denn selbst die stärksten Spieler der Wormser konnten sich bis dahin keine Vorteile erspielen. Werner an Brett 1 hatte leichten Raumvorteil, doch war kein Verwerten desselben zu erkennen. Remis im Endspiel war die konsequente Folge.  Brett 2  hatte eine klare Gewinnstellung, unterschätzte aber den Gegenangriff seines Kontrahenten und mußte aufgeben.  Brett 7 unterlief im Mittelspiel eine Ungenauigkeit, wonach auch sein Mehrbauer nicht mehr zum Gewinn ausreichte.

Zeitnotphase

Beim Stand von 1:4 näherte sich nun die Zeitnotphase an den 3 übrig gebliebenen Brettern. Die komplizierten Stellungen erforderten hohe Rechengenauigkeit und setzten alle Beteiligten unter einen enormen psychologischen Druck. Bereits ein einziges Remis und der Mannschaftskampf wäre für die Wormser verloren. Objektiv betrachtet  hatte lediglich Patrick Boos mit einem Mehrbauer eine Gewinnstellung, nachdem sein Gegner eine Falle stellte, in die er selbst hineintappte. Die beiden anderen Bretter hatten die Remisbreite kaum überschritten.

Glückliches Ende

Aber Mutterstadt hatte nicht mit dem Kampfeswillen der Wormser gerechnet. Diese tricksten, drohten an beiden Flügeln, fesselten Figuren , stellten Fallen auf, doch auf alles wußten die Mutterstädter zunächst eine Antwort. Aber wie es immer so ist, nach mehr als fünfstündigem Kampf ermüdeten die Spieler allmählich und so stellte sich doch der entscheidende Fehler ein. Ein Qualitätsgewinn hier, ein Freibauer dort und schon stand es 4:4, ein Ergebnis, das niemand mehr für möglich gehalten hatte. Nach dem Unentschieden steht  Worms nun auf Platz 2 der Tabelle, mit 32,5 Brettpunkten nur einen halben Punkt hinter Lambsheim und einen ganzen Punkt vor Mutterstadt. Es bleibt also spannend bis zur letzten Partie.

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Julia Wiedemann wird zum 5. Mal Pfalzmeisterin (18.01.2018)

(Bericht von Gernot Köhler und Daniel Hendrich) Julia Wiedemann vom Wormser Schachverein konnte bei den diesjährigen Pfälzischen Jugendeinzelmeisterschaften in Bad Dürkheim ihren insgesamt fünften Titel erringen, zum zweiten Mal in Folge in der Altersklasse U18. Nach spannendem Turnierverlauf holte Wiedemann in der letzten Partie gegen Hannah Weiner aus Pirmasens den entscheidenden halben Punkt und gewann das Turnier dank besserer Feinwertung knapp vor der punktgleichen Smilla Deppert (SC Bann).

Zuvor war sie bereits in den Jahren 2010 (U10), 2012 (U12) und 2016 (U16) bei den pfälzischen Titelkämpfen siegreich gewesen und belegte 2011 und 2014 jeweils den zweiten Platz. Damit gehört Julia Wiedemann zu den erfolgreichsten pfälzischen Jugendspielerinnen der letzten fünfzehn Jahre. Zu den Erfolgen auf Pfalz-Ebene kommen noch zahlreiche gute Platzierungen bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und diversen Jugendturnieren sowie 2012 die Teilnahme an der Deutschen Jugend-Vereinsmeisterschaft. Ihre beeindruckende Schachkarriere verdankt Julia ihrer großen Motivation, ihrem Fleiß, aber nicht zuletzt auch dem hervorragenden Jugendtraining unter Patrick Boos.

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