Ehrung von Patrick Boos zum Ehrenpräsidenten auf der Mitgliederversammlung 2016

Viel Bewegung im Präsidium

Kaum war die alte Saison zu Ende gegangen, war es für den Wormser Schachverein an der Zeit, die neue Spielzeit zu planen. Im Zuge der Mitgliederversammlung kam es dabei auch zu zahlreichen Änderungen im Vorstand. Zur Überraschung vieler Mitglieder, war neben dem Materialwart, sowie dem des Presse- und Jugendsprecher, auch der Präsident betroffen. Der bisherige Jugendsprecher Valentin Nettsträter, übernahm das Amt des Materialwarts, seine alte Funktion übernahm Vadim Golovko, neuer Pressesprecher wurde Jan Haugner.

Außerdem wurde Vereinspräsident Patrick Boos, auf Antrag seiner Vorstandskollegen Dr. Gernot Köhler und Klaus Zachmann, ohne Gegenstimme zum Ehrenpräsidenten ernannt. „Uns ist bewusst, dass normalerweise nur ehemalige Präsidenten die Ehrenwürde erhalten, aber da es sein kann, dass wir noch 10 Jahre lang denselben Präsidenten haben, wollten wir nicht mehr warten“, begründete Vizepräsident Dr. Gernot Köhler die Entscheidung. Der Verein würdigte damit das überragend Engagement seines Präsidenten. Seit Boos 1997, damals mit 24 der jüngste Präsident in der 138 jährigen Geschichte, sein Amt angetreten hat, trug er beispiellos zum Wohl des Vereins bei.

Unter anderem stellt und finanziert das familieneigene Hotel das Spiellokal. Neben wöchentlichem kostenlosem Jugendtraining und der Instandhaltung des Vereinsheims, übernimmt der Vereinsvorsitzende auch regelmäßig als Fahrer, Mannschaftsführer und Organisator Verantwortung. Neben den Verdiensten um den Verein, steht Patrick Boos aber auch für starke Leistungen am Schachbrett. Insgesamt 13 Mal konnte er sich bisher auf der Meistertafel des Vereins verewigen, außerdem gelang ihm der Gewinn der Bezirksmeisterschaft.

Mit einem kompletten Präsidium und sieben Mannschaften, blickt der Wormser Schachverein der neuen Saison entgegen.

Der Spielabend des Wormser Schachvereins findet freitags ab 16.30 statt. Ab 19 Uhr kommen Erwachsene und Senioren zum Zug. Informationen unter www.worms1878.de oder bei Patrick Boos, unter 06241/52456.

Ehrungen


Ehrung von Daniel Hendrich mit der Ehrennadel in Silber des Pfälzischen Schachbundes

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

ich begrüße Sie herzlich zum 10. Nibelungenopen in Worms. Die 10. Auflage ist für mich Gelegenheit, einen kleinen Rückblick auf dieses Turnier in den vergangen Jahren zu wagen. Es begann im Jahr 2004 in kleinem Umfang mit 83 Teilnehmer-innen und Teilnehmern. Aus diesen kleinen Anfängen hat man sich immer weiter gesteigert. Die Teilnehmerzahlen erreichten 2011 den Rekordwert von 216 Schachspielerinnen und Schachspielern. Dies zeigt, dass man durch Stetigkeit Beharrlichkeit etwas aufbauen kann und ein Turnier wachsen kann.

Ich möchte dieses Nibelungenopen heute nutzen, um Dank zu sagen:

1.  Dem Wormser Schachverein für seinen Mut und die Entschlossenheit, dieses Turnier nunmehr zehnmal in Folge auszurichten und sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen.

2.  Den Helferinnen und Helfern, die immer zahlreich vorhanden sind und das Turnier im Hintergrund am Laufen halten.

Dabei fällt mir besonders einer ein: Ein Mann von kleiner Körperstatur. Man müßte bei ihm sagen: Klein aber oho. Die meisten werden wissen, wen ich meine: Daniel Hendrich. Daniel Hendrich ist einer der Motoren des Turniers. Ohne ihn läuft fast gar nichts.

Daniel Hendrich ist jemand, der sich seit Jahren für unseren Schachsport ehrenamtlich engagiert. So gehört er seit 1999 dem Präsidium des Wormser Schachvereins an. Er fungiert in seinem Verein als Spieler und Mannschaftsführer. Gerade die verantwortungsvolle Position des Mannschaftsführers füllt er hervorragend aus. Kümmert er sich doch darum, dass die Wormser Mannschaften, wenn irgendwie möglich, immer vollständig antreten. Dies ist kein leichter Job, muss doch sich dem einen oder anderen gut zugeredet werden, dass er am Sonntag sich ans Brett setzt.

Auch überregional ist er aktiv. So war er von 2004 bis 2006 1. Vorsitzender Schachjugend Rheinhessen. Er hat den Bezirk II/III des Pfälzischen Schachbundes geleitet und ist seit dem Jahr 2010 Spielleiter des SBRP.

Damit zusammen hängt auch seine Tätigkeit als Schiedsrichter. Seit dem Jahr 2009 ist er FIDE – Schiedsrichter. In der 1. Bundesliga „pfeift“ er seit dem 20.10.2012 und er leitete auch die Endrunde der Bundesliga in Schwetzingen in diesem Jahr. Immer ist er um objektive Entscheidungen bemüht und trifft keine einseitigen Entscheidungen.

Aufgrund seiner Schiedsrichterausbildung ist er prädestiniert für das Amt des Spielleiters. In diesem Amt leitet er im Wechsel mit dem Saarländischen Schachverband auch die Oberliga Südwest. Seine Objektivität konnte er dabei immer wieder unter Beweis stellen. Er hat sich dadurch das Vertrauen der Vereine erarbeitet. Dies geht soweit, dass er von den Vereinen der Oberliga gebeten wurde, die Leitung wieder zu übernehmen, nachdem dies in der vergangen Spielzeit mit einem anderen Leiter nicht so geklappt hatte.

Wir sehen, Daniel Hendrich  leistet ein enormes Arbeitspensum für unseren Schachsport. Dafür wollen wir ihn heute mit der Ehrennadel in Silber auszeichnen.

PSB-Präsident Bernd Knöppel

Veröffentlichung auf der Homepage des Pfälzischen Schachbundes

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Klaus Zachmann mit der Ehrennadel des PSB in Silber geehrt (17.12.2010)

Anlässlich der traditionellen Weihnachtsfeier des Wormser Schachvereins wurde Klaus Zachmann vom Präsidenten des Pfälzischen Schachbundes, Bernd Knöppel, mit der Ehrennadel des Pfälzischen Schachbundes in silber geehrt.  Im weiteren die Laudatio:

Sehr geehrte Schachfreundinnen und Schachfreunde,
ich darf mich zunächst bedanken für die Einladung zu Ihrer Weihnachtsfeier, der ich gerne gefolgt bin. Es ist hier in Worms immer eine schöne Tradition mit einer Weihnachtsfeier das abgelaufene Jahr Revue passieren und ausklingen zu lassen. Sicherlich werden sich einige fragen, warum ich heute komme. Gibt es etwas besonderes ? Denen sage ich: Ja Ich möchte heute eine Person ehren, die in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden ist und sich lange für unseren Schachsport engagiert hat und dies nach wie vor tut.
Jeder wird sich jetzt fragen, wer ist das denn. Denen will ich etwas auf die Sprünge helfen: Mit 19 Jahren ist er in den Wormser Schachverein eingetreten und hat danach Vereine in Osthofen und Hamm gegründet.
Damit können einige vielleicht etwas anfangen. Lüften wir doch das Geheimnis und spannen Sie nicht länger auf die Folter: Es ist Klaus Zachmann.

Seit Mitte der 90 er Jahre ist er wieder Mitglied des Wormser Schachverein. Von 1997 – 1999 war Klaus Zachmann Schatzmeister. Daran anschließend folgte bis ins Jahr 2007 die Tätigkeit als Geschäftsführer. Dann ist er ab 2008 bis heute als Schatzmeister aktiv. Daneben übt er seit 15 Jahren die verantwortungsvolle Funktion eines Mannschaftsführers aus. Gerade diese letzte Funktion zeigt sein  Engagement für seinen Verein, den Wormser Schachverein. Gerade als Mannschaftsführer muss man mit den Mitspielerinnen und Mitspielern ständig Kontakt halten, sie vor den Mannschaftskämpfen anrufen und motivieren, an den Mannschaftskämpfen teilzunehmen. So nebenbei“ war Klaus Zachmann noch von 2002 bis 2006 1. Vorsitzender des Schachbundes Rheinhessen. In dieser Funktion habe ich ihn erstmalig im November 2005 auf der Mitgliederversammlung des SBRP in Eisenberg kennengelernt. Bestochen hat er immer durch seine sachliche Art und die Tatsache, dass er sich durch nichts aus der Ruhe hat bringen lassen. Er war der Motor für den Wechsel des Wormser Schachvereins in den PSB. Klaus Zachmann hat maßgeblich dazu beigetragen, dass dieser eingeschlagene Weg letztlich von Erfolg gekrönt war.
Für dies alles möchte sich der PSB bedanken und verleiht Klaus Zachmann die Ehrennadel in Silber.

Bernd Knöppel
-  Präsident  -  

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Patrick Boos mit Silberner Ehrennadel des PSB ausgezeichnet (11.01.2009)

Große Ehrung für Patrick Boos: Der Vereinspräsident des Wormser Schachvereins von 1878 e.V. wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Silbernen Ehrennadel des Pfälzischen Schachbundes ausgezeichnet.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Wormser Schachvereins überreichte Bernd Knöppel, Präsident des Pfälzischen Schachbundes, dem sichtlich überraschten Schachfreund Boos die Ehrennadel sowie die Ehrenurkunde samt Weinpräsent.  In seiner Laudatio [PDF Datei] würdigte Bernd Knöppel die Tatsache, dass Patrick Boos seit nunmehr über fünfzehn Jahren ehrenamtlich im Wormser Schachverein tätig ist. Zunächst als Jugendleiter, seit 1998 dann als Präsident des mitgliederstärksten pfälzischen Schachvereins. Besonders erwähnte der PSB-Präsident die Jugendarbeit des Wormser Schachvereins, aus der unter der Führung von Patrick Boos Talente wie Anna Endreß, Roland Ollenberger und Patrick Völbel hervorgingen. Neben seinem Einsatz als Organisator und Trainer sei Boos außerdem ein erfolgreicher Schachspieler, was er nicht zuletzt durch Siege bei den Bezirksmeisterschaften und beim Pfälzischen Schachkongress unter Beweis stellte. Die Ehrung, betonte Bernd Knöppel, sei eingedenk der erwähnten Leistungen mehr als verdient, und das Erweiterte Präsidium des Pfälzischen Schachbundes sei dem Vorschlag dem entsprechend auch einstimmig gefolgt.  Unter großem Beifall der anwesenden Mitglieder nahm der Geehrte die Auszeichnung entgegen. In seinem Dankeswort betonte Patrick Boos, dass ehrenamtliches Engagement nur im Team möglich sei. Er bedankte sich bei Bernd Knöppel und dem Präsidium des Wormser Schachvereins, aus dessen Mitte der Vorschlag zur Ehrung kam.

Laudatio von Bernd Knöppel (Präsident PSB)

Sehr geehrter Schachfreund Boos, mein besonderer Dank gilt Ihnen. Sie haben als 24 jähriger sich getraut und das Amt des Vorsitzenden im Wormser Schachverein im Jahr 1997 übernommen. Mit Beginn Ihrer Vorstandschaft haben Sie für neuen Schwung im Verein gesorgt und maßgeblich zum Aufschwung im Klub beigetragen. Ihr Engagement galt von Anfang an der Jugendarbeit. So sind Sie neben ihrem Präsidentenamt noch als Übungsleiter bei den Jugendlichen aktiv. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Jugendarbeit das Aushängeschild des Wormser Schachvereins. Zahlreiche Talente gingen aus der Jugendgruppe hervor. Herausragend war sicherlich Anna Endreß als mehrfache Deutsche Meisterin und jüngst Teilnehmerin an der Schacholympiade in Dresden. Nebenbei haben Sie immer wieder zahlreiche Veranstaltungen mitorganisiert oder zeichneten dafür verantwortlich. Ich denke da nur an die Rheinland – Pfalz – Meisterschaften im Jahr 2003 oder das Nibelungen – Open. Die nächste Großveranstaltung steht auch schon vor der Tür. Im nächsten Jahr richtet der Wormser Schachverein wiederum die Rheinland – Pfalz – Meisterschaften aus. Gerade in jüngster Vergangenheit sind sie ruhig geblieben und haben ihren klaren Standpunkt vertreten, als es um die Frage des Beitritts des Wormser Schachvereins in den PSB ging. Es gab da die eine oder andere Sitzung, die ohne sie hätte anders und vor allem unruhiger hätte ausgehen können. Daneben - und das muss ich ehrlich sagen, bewundere ich bei Ihnen - spielen Sie auch noch erfolgreich Schach am Spitzenbrett Ihrer zweiten Mannschaft in der 2. Pfalzliga Ost. Ihre DWZ – Zahl von 2065 spricht dabei für sich. Einer Ihrer Vorgänger war Hubert Teupe und er sagte einst: In einem Verein gibt es drei Arten von Mitgliedern – es gibt Macher, es gibt Mitmacher und es gibt Miesmacher. Sie sind ein Macher. Da gibt es kein Vertun. Das Erweiterte Präsidium des PSB hat daher einstimmig beschlossen, Ihnen, dem Macher im Wormser Schachverein, für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement von jetzt über 11 Jahren die Ehrennadel in Silber zu verleihen. 

 

 


Große Ehrung für Liesel Scherr (15.12.2004)

Als eine seiner letzten Amtshandlungen besuchte Günter Müller – fast 25 Jahre lang Präsident des Schachbundes Rheinland-Pfalz – die Nibelungenstadt, um eine ganz besondere Ehrung vorzunehmen: Er besuchte die 97-jährige Liesel Scherr, die älteste noch aktive deutsche Schachspielerin. Frau Scherr wurde für ihre besonderen Dienste geehrt, die sie sich in den vergangenen 75 (!) Jahren um das Königliche Spiel erworben hat. So ließ es sich Günter Müller nicht nehmen, zu diesem Anlass aus dem Westerwald anzureisen und den Ehrenteller persönlich zu überreichen. Seit 1930 ist Liesel Scherr aktives Mitglied im Wormser Schachverein und noch immer aktiv. Im Laufe dieses Dreivierteljahrhunderts hat sie im In- und Ausland unzählige Erfolge errungen, unter anderem elf Pfalz-Meisterschaften und vordere Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften, wo sie 1965 den dritten Rang belegte. Hinzu kommen Erfolge bei Vereins- und Stadtmeisterschaften sowie über 300 Einsätze in Mannschaftskämpfen für den Wormser Schachverein und Schwarz-Weiß Worms. Regelmäßig besucht Frau Scherr die Spielabende und Feste des WSV und ist sogar noch in der neu gegründeten Frauenmannschaft im Einsatz. In Anbetracht ihrer immensen Lebensleistung ist die Ehrung durch den Schachbund Rheinland-Pfalz eine verdiente Würdigung und Belohnung, zu der ihr der Wormser Schachverein ganz herzlich gratuliert. Überbracht wurden die Glückwünsche von Ehrenpräsident Hubert Teupe, Vereinspräsident Patrick Boos sowie von Klaus Zachmann, 1. Vorsitzender des Schachbundes Rheinhessen.

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